"Marques de Valdueza"

Die Familie Alvarez de Toledo ist in besonderem Maße außergewöhnlich, denn innerhalb der letzten 1000 Jahre nahm sie an nahezu allen, für die westliche Welt bedeutenden Ereignissen teil. Die Produzenten des nativen Olivenöl extra verkörpern also viel mehr als nur die Herstellung eines gastronomischen Juwels, man lässt Sie auf gewisse Weise an einem historischen Erbe teilhaben.

Auf ihrem mehreren tausend Hektar großen Anwesen namens Perales werden auf rund 450 Hektar Oliven bereits seit 1624 angebaut und in der eigenen Mühle verarbeitet. Vor über 15 Jahren begann der Marquis mit der Modernisierung seiner Olivenölproduktion. Er tauschte die alten Olivenhaine durch Bäume der Sorte Arbequina, Hojiblanca, Picual und Morisca aus. Eine spezielle Erwähnung der Morisca-Olive ist hier von Wichtigkeit. Sie bringt zwar nur sehr niedrige Erträge, doch sie allein sorgt für das frische Geschmacksprofil und den buttrigen Geschmack auf der Zunge. Nicht wenige glauben, dass es die Marquisfamilie war, die die Morisca.Olive in die Extremadura brachte. Die neue Mühle, vermutlich die fortschrittlichste ihrer Art, eröffnet im November 2004 auf dem Gelände des 150 Jahre alten Vorgängers, in der, seit die Römer das Gebiet vor mehr als 2000 Jahren besetzten, schon Olivenöl für Cäsaren, Sultane und Könige produziert wurde.

Obwohl es einige außergewöhnliche Olivenöle in der Welt gibt und jeder gute Koch ohne Zweifel mehrere davon zu unterschiedlichsten Zwecken verwendet, ermöglicht die Varieté der zwei Öle dem ambitionierten Hobbykoch, zuhause die Gesamtheit seiner Kochkünste zu erfassen und zu unterstützen.

Beide Öle wurden übrigens bereits von dem IOOC Panel in Córdoba verkostet und reihten sich in die besten Olivenöle dieser Welt ein. Das Marques de Valdueza-Öl erreichte konstant 8,5 oder mehr Punkte auf der IOOC 9 Punkte Skala seit seiner Markteinführung im Jahr 2004. Merula wurde mit ebenbürtigen, sowie eindrucksvollen 8,2 Punkten in die ersten beiden seiner zwei Degustationen bewertet.